Beiträge von Kronos

    Erklärt sich mir nicht, was der aktuelle Spritpreis mit den Subventionen der Hersteller zu tun haben sollte. Die Preise treffen vor allem die kleinen Geldbeutel, der auf Auto angewiesen ist. Eher weniger die Fahrer der großen SUV.


    Das bezog sich auf den Post darüber (also USA) wo es sowohl in den 70er als auch bei der Finanzkrise so war das die bei billigen Sprit dicke V8s kaufen und sobald es teuer wird reicht auch was kleines mit 4 Töpfen.

    Die heimischen Hersteller waren jedesmal nicht vorbereitet, daher in der 70ern die "Asian invasion" und 2009 die GM Pleite und der Chrysler Not-Verkauf an FIAT (Ford gings nur geringfügig besser).

    Bei Ford gibt es heute (aus US-Produktion) nur den Mustang, SUV und Pickups. GM wird ähnlich aussehen.


    Die Teilekrise heisst ja im Klartext das die Werke schlecht ausgelastet sind sich die Fahrzeuge aber dafür zum Listenpreis (+Händleraufschlag) weggehen. Da muss nicht viel Nachfrage wegbrechen oder auf PKW umschwenken damit das ins Minus.


    PKW in den USA gibt es nur als Importe bzw aus heimischen Werken ausländischer Hersteller (Japan, Korea und Deutschland). Bei den Importen (also Euro-Ford, Ex-Daewoo für GM und umgelabelte Fiats für Chrysler) ist nicht viel Marge und der heimischen Auslastung hilft es auch nicht.

    Wer vor der Einführung des Euros z.B. 5.000.- DM verdiente, hatte nach der Umstellung dann 2.500.- Euro Gehalt.


    Wenn der Sprit 1983 in Italien (Südtirol) 2.- DM gekostet hat, wäre das also 1.- Euro gewesen.


    Wer 2001 5000DM verdient hat der hatte 1983 irgendwo um 3000DM (selbst ohne Beförderungen usw,).

    Wer 2002 2500€ verdient hat der hat heute über 3000€ (auch ohne Beförderungen).


    Klar gibt es Berufsgruppen bei denen der Realverdienst in den letzten 40 Jahren gesunken ist (und andere bei denen es steil bergauf ging) nur sind Argumente im Sinne von "das waren mal 4Mark" 20 Jahre nach der Umstellung nicht mehr hilfreich.


    Ich selber hab 1993 ausgelernt und was ich damals in DM hatte war deutlich geringer als das was ich heute in € habe. Im allgemeinen würd ich die Kaufkraft von 1DM-1993 und 1€-2022 in etwa gleich hoch einschätzen. Sprit war relativ billiger (aber nicht viel wenn wir mit den Preisen vom Anfang des Jahres vergleichen) andere Sachen waren deutlich teurer wie Elektronik und ja selbst ein brauchbarer Gebrauchtwagen.



    Artet aber jetzt schnell in Politik aus und Inflation gab es immer (schau die mal die DM-Gehälter und Preise aus den 50ern an).

    Zählt mal die Citroën AMI's hier rund um einer Schule.


    Kenn jetzt nicht die Regeln in F aber AFAIK kann man die Kiste doch auch als Mofa oder ähnlich anmelden und dann <18 fahren.

    Dann noch mal die Gegend anschauen, das ist mit Sicherheit nicht die Schule in die die Kids aus der 70er Jahre Beton-Vorstadt gehen.


    -> eine Menge reicher Eltern die keine Lust haben die Kids zur Schule zu bringen (und Bus ist ja nur fürs gemeine Volk) :P

    hätte man die Billiarde € die uns die Atomkraft bis jetzt gekostet hat, in die Erforschung und Bau von regenerativen Energien und Speicherung gesteckt, hätten wir heute diese Probleme nicht.


    Billiarde oder doch "nur" Billion 8o


    Aber ne ernsthaft die Aussage ist Blödsinn.


    Vieles was Ökostrom angeht hätte man eben nicht beschleunigen können wenn man in den 50/60er Kübelweise Geld reingeschnissen hätte.

    Und selbst wenn wäre das nur eine hochriskante Wette mit ungewissen Ausgang gewesen, genau wie die Atomkraft.


    Klar hätte man früher&schneller umschichten sollen dann wäre uns zumindest einige der Atomruinen erspart geblieben, Solar&Wind wären aber trotzdem noch an der gleichen Stelle wo es ohne Speichertechnik nicht wirklich weiter geht.

    Der Autakiegrad wird doch immer größer je weiter die Vernetzung ist.


    Jein....


    Alles was an Solar/Wind genutzt wird muss anderswo als Reserve rumstehen. Kohle, Gas oder Atom im Leerlauf führt das Ganze ad absurdum und selbst all geparkten E-Autos als Puffer wären nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

    Weil man muss ja vom Worst-Case ausgehen, sprich nicht nur ein paar Tage sondern Monate mit bedeckten Himmel und flauen Lüftchen.


    Sehe da folgende Möglichkeiten:

    - Solarstrom von ausserhalb Europa importieren. Technisch schwierig und auch politisch gefährlich da neue Abhängigkeiten von eher instabilen Regionen geschaffen werden.

    - Massive Überproduktion an Ökostrom der in teuren Akkus oder chemisch (Wasserstoff, synthetische Kraftstoffe) gelagert wird

    - Gezeitenkraftwerke (die liefen 365 Tage im Jahr sind aber noch nicht marktfähig)