Gratulation und viel Spaß
Alex
Gratulation und viel Spaß
Alex
Hey Folks,
es ist vollbracht - heute Nachmittag haben wir unseren neuen Mini geordert.
Nach div. Farbdiskussionen haben wir uns für ein farbenfrohes Orange entschieden. Da wir den Wagen für 36 Monate leasen, gehen wir das Risiko dieser auffälligen und meiner Meinung nach derzeit absoluten Modefarbe ein. Unter dem Motto "Farbe für die Straße" wird unser Mini ab Juni die Straßen Berlins und Brandenburgs farblich bereichern.
Mini Cooper F 56 S
Heckspoiler
17" Leichtmetallräder Cosmos Spoke schwarz
John Cooper Works Lederlenkrad
Bereifung mit Notlaufeigenschaften
Radschraubensicherung
Dachhimmel anthrazit
LED-Scheinwerfer mit adaptiven Kurvenlicht
Regensensor und automatische Fahrlichtsteuerung
LED-Nebelscheinwerfer
Außenspiegelpaket
Frontscheibenwaschdüsen und Außenspiegel beheizt
Sichtpaket
Sonnenschutzverglasung
Interieuroberfläche Piano Black
Fußmatten in Velours
Leder Cross Punch
Leder Cross Punch Carbon Black
Armauflage vorn
Beifahrersitz-Höhenverstellung
Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer
MINI Head-Up Display
Bordcomputer
Ablagenpaket
Lichtpaket
MINI Excitement Paket
Park Distance Control hinten (PDC)
Panorama-Glasdach
2-Zonen-Klimaautomatik
Erweiterte Handy Vorbereitung Bluetooth
MINI Driving Modes
HiFi-Lautsprechersystem harman/kardon
Multifunktion für Lenkrad
Navigationssystem Professional
Ausstattungspaket Chili
Ausstattungspaket Wired
Chrome Line Interieur
Colour Line Carbon Black
MINI Connected XL
Weiße Blinkleuchten
Trotz EUR 648,00 Preisunterschied haben wir uns für unseren bekannten und serviceorientierten Mini Dealer entschieden. Wie bereits in einem anderen Thread geschrieben, habe ich dem Händler ein Sixt Angebot präsentiert und mit diesem Vergleichsangebot die komplette
Verhandlungsphase als "Druckmittel" für einen noch vertretbaren Preisabstand genutzt. Mit der Preisannäherung hat der Verkäufer sein
Geschäft in trockene Tücher gebracht und wir unseren persönlich gesteckten Zielpreis inkl. Service erreicht.
Cheers!
Alex
Hallo Zusammen ,
Ich verhandle aktuell einen Leasingvertrag für einen F56 S (Fahrzeugpreis >34.500,00) mit meinem Mini Dealer, den ich seit 3 Jahren kenne. Vor 3 Jahren haben wir unseren Countryman S bei Ihm gekauft, da er während der Vertragsverhandlung am meisten Engagement und Kompetenz bewiesen hat. Derzeit liegt er preislich EUR 1.300,00 über dem mir vorliegendem Sixt Leasing Angebot (berücksichtigt sind alle Nebenkosten wie Fahrzeugauslieferung,etc.). Ohne Vorlage des Sixt Angebots lag die Differenz unverhandelt bei EUR 4.900,00
Da ich mich tagtäglich beruflich in Preisverhandlungen befinde, kenne ich sowohl die Verhandlungspositionen des Verkäufers als auch die des Käufers. Ich kann jedem empfehlen in Preisverhandlungen nur gut vorbereitet reinzugehen, d. h. mindestens ein bis zwei schriftlich vorliegende Angebote mit vergleichbaren Angebotsumfang, die preislich unter dem des Verkäufers liegen.
Aus psychologischer und taktischer Herangehensweise ist es wichtig, das der Käufer dem Verkäufer zeigt,
das er einen Verhandlungspartner gegenüber hat, der Ihm auf gleicher Augenhöhe begegnet. Wenn der Verkäufer das Spiel annimmt, geht das Verhandlungsspiel los
Beide Spieler befinden sich auf einem Spielfeld mit Spielräumen, dem sogenanntem Verhandlungsspielraum. Das Spiel ist relativ einfach - jeder will sein Optimum erreichen !
Für den Verkäufer steht an erster Stelle der Verkauf des Fahrzeuges zum höchstmöglichem Preis.
Beim Käufer sind die Ambitionen schon wesentlich breiter gefächert.
Bei Ihm zählen neben dem Preis unter anderem weitere softe Faktoren,wie z. B. Sympathie, Wohlbehagen,
Service des Autohauses, Referenzen, Empfehlungen, etc. - also dem vielgenanntem Gesamtpaket.
Diese total unterschiedlichen Begleitumstände des Verhandlungspiels machen aus jedem Verkaufsspiel ein Spiel bei dem keiner der beiden weiß, wie das Spiel ausgeht und ob beide als Gewinner das Spielfeld verlassen. Diese Unsicherheit ist für viele Menschen eine unangenehme Situation, deshalb wird meistens das Preisthema zu Gunsten des Verkäufers entschieden. Viele Verkäufer sind
auf diese Situationen geschult und wissen wie die Käufercharaktere am besten zum
Verkaufsabschluss zu bewegen sind, deshalb gehen viele Autokäufer als "Preisverlierer" vom Spielfeld. In den entscheidenen Spielphasen können gute Verkäufer durch Gesprächsführung den Käufer so gut steuern,
das der Käufer zu diesem Zeitpunkt das Spiel verliert, da er sich keine Ziele für das
Verkaufsgespräch gesetzt hat bzw. durch zu viele Reize von seinem eigentlichem Ziel abgelenkt wird.
Auf dem Spielfeld ist der Verkäufer in dieser Situation dem Käufer haushoch überlegen und spielt den Käufer an die Wand wo dieser ohne Widerstand verliert - Ergebnis für den Käufer:
minimale Preiszugeständnisse.
Soll das Spiel für beide Akteure ein Erfolg werden, sollte der Käufer seine Hausaufgaben machen und sich entsprechend auf das Verhandlungsgespräch vorbereiten bzw. verhandlungssicher sein.
Die Ziele des Käufers sollten immer im realistischen Rahmen bleiben und dem Verkäufer noch Luft zum Handeln lassen.
Ein Verkäufer bricht relativ schnell die Verhandlung ab, wenn er merkt das die Forderungen des Käufers für Ihn nicht lukrativ bzw. nicht erreichbar sind.
Allein in meinem Fall war bereits das Vorlegen eines simplen Vergleichsangebotes, zu wesentlich besseren
Leasingkonditionen über Sixt ein schneller Verhandlungserfolg.
Autohäuser sind Wirtschaftsunternehmen und wollen Geld verdienen, das will ich auch , damit ich Mini fahren kann
Ich lasse sowohl in meiner Rolle als Verkäufer als auch der des Käufers immer das Motto "Win-Win"
einfliessen, damit haben beide Seiten einen Mehrwert an dem gemeinsamen Deal.
Wie weit jeder das Spiel der Preisverhandlung treibt ist persönliche Willkür.
Autokauf im Internet ohne persönliche vor Ort Betreuung und Werkstattservice finde ich derzeit noch zu unsicher - warum sollte ein Händler mehr Verantwortung Übernehmen als nötig, wenn das Auto nicht bei Ihm gekauft wurde und Mehrkosten finanzieren, die er nicht zugestehen muss?
Wenn wir weiterhin Autohändler in unserer Nähe haben wollen, sollten wir da kaufen, aber nicht
zu jedem Preis
Grüsse
Alex
Bitte beachtet, das sich im Sport Mode die Motorcharakteristik und der eingespielte Motorsound der Musik anpasst und für ein verzerrtes Hörvergnügen sorgt
Spass bei Seite - ich habe den selben Vorführer wie Stahlratte gefahren, mir kam es auch so vor als ob die verbauten Boxen etwas schwach auf der Brust waren. In unserem Countryman haben wir auch das HK, allerdings klingt dieses wertiger. Mag sein, das die HK Anlage im Vorführer einen Defekt hatte.
Hoffentlich ist der ungetrübte Hörgenuss nicht nur im Green Mode abrufbar, da sämtliche Kraftentfaltung in den Motor fließt
Ein weiterer Faktor für die Preispolitik ist das Image bzw. die Aussendarstellung des Autohauses am Markt. Will der Händler ein zahlungskräftigeres Klientel ansprechen und entsprechend bedienen, liegen i. d. R. die Verkaufspreise deutlich über denen der Mitbewerber der näheren Umgebung. Für den höheren Verkaufspreis erhalten die Kunden meistens ein repräsentatives Erscheinungsbild des AH mit vielen Angestellten, einem großen Fuhrpark für Probefahrten und das persönliche Gefühl:" ich bin jemand, ich kann mir mein Auto bei xy kaufen"!
Ob der Service und die Beratungsqualität bei diesen "Salons" tatsächlich besser ist, kann ich nicht beurteilen. Letztendlich verläuft jeder Verkauf anders und wird von vielen Details positiv (z. B. Probefahrt im Wunschmodell, kompetente Beratung, etc.) aber auch negativ (arrogantes Auftreten des AH Personals, fehlende Empathie, mangelnde Produktkenntnis, etc.) beeinflusst.
Ein Autohaus ist in den meisten Fällen ein Wirtschaftsunternehmen und kein Wohlfahrtsverein, deshalb sollte sich jeder überlegen, wohin und zu wem man sein Geld trägt.
Unverhältnismässige Angebotspreise muss niemand akzeptieren, deshalb :"Augen auf beim Fahrzeugkauf!"
Grüsse
Alex