Beiträge von Mini_Nordfriese

    Moin Moin,


    tatsächlich beruhte die angegebene Fahrleistung auf meinem derzeitigen Fahrprofil und der Versicherungseinstufung. Es wird sich wohl eher bei 10.000 maximal einpendeln. Es sind tatsächlich hauptsächlich Fahrten zur Arbeit und zurück - ausschließlich Landstraße und Stadtverkehr. Einkaufsmöglichkeiten liegen auf dem Weg. Meine Frau fährt noch nen kleinen Benziner. In den Urlaub geht's mit dem Wohnmobil. Längere Strecken wird der Mini eher nicht bestreiten müssen.

    Gratuliere zur Entscheidung. Du wirst es nicht bereuen.

    Oh, das hätte ich nicht gedacht. Neupreis war ja ähnlich.


    Deine genannten Alternativen zum MINI sind alle etwas untermotorisiert. Das kann man vom MINI Cooper SE nicht behaupten :)

    Kam mir ursprünglich tatsächlich nicht auf die Motorisierung an. Aber Geld sparen + Spaßfaktor ist schon ein Argument.


    Das sind aber bei beiden Varianten die ungefähren Einstiegspreise. Werde mich wohl für ein Facelift-Modell mit bummelig 20.000 km Laufleistung entscheiden. Dies liegt bei mir im hohen Norden um die 16-17.000 €. Fahre ich 300 km gen Süden sieht's aber wieder besser aus.

    Moin in die Runde. Wollte mich mal vorstellen. Bin neu hier und plane die Anschaffung eines Mini Cooper SE.


    Noch fahre ich einen großen Verbrenner-Kombi. Mein Fahrprofil hat sich geändert, sodass ich für mich entschieden habe, a) mich zu verkleinern und b) in die E-Mobilität einzusteigen.


    Noch habe ich nicht die Möglichkeit, zuhause zu laden, dafür aber vergleichsweise günstig in der Firma. Außerdem befinden sich öffentliche Ladesäulen fußläufig nur 2 Minuten von zuhause entfernt.


    Zuerst hatte ich mich mit Leasing beschäftigt, werde aber wohl doch einen jungen Gebrauchten kaufen.


    Ich habe mich mit diversen Fahrzeuge im Kleinwagen-Segment beschäftigt, die für mich in Frage kamen.


    Mein Anforderungsprofil lautet wie folgt:


    - möglichst klein (unter 4m) und wendig - ID4, Kia EV3 & Co. fallen deshalb raus

    - möglichst niedriger Verbrauch - deshalb fallen Corsa und 208 raus

    - optisch kein Langeweiler, aber auch nicht zu futuristisch - keine Chance für e-up, Mii und citigo

    - kein SUV (fühle mich noch zu jung dafür :-)) - deshalb kein Kona oder e-C3


    So blieben in der Auswahl nur noch der Twingo (Smart) - zu spartanisch, kein DC-Laden möglich, der Fiat 500 und der Mini.


    Aus Gründen der Sportlichkeit habe ich mich für den Mini entschieden.


    Um meine Entscheidung pro E-Auto zu verifizieren, habe ich mal einen Kostenvergleich zwischen Cooper SE und Cooper S angestellt.


    Daten Stand 01.04.2025:


    Fahrzeug: Bj. 2020/21, Laufleistung ~ 40.0000 km - vergleichbare Leistung, vergleichbare Ausstattungen


    Benziner Kaufpreis: Bj. 2020 - 42.810 km - 20.400,-

    Stromer Kaufpreis: Bj. 2021 - 40.114 km - 14.900,-


    Benziner Spritkosten: Verbrauch laut Spritmonitor 7,43 l / 100 km - aktueller Preis Superbenzin - 1,739 € - bei 15.000 km macht dies in Summe 1.938,- €

    Stromer Ladekosten: Verbrauch laut Spritmonitor 17,04 kwh - Preis öffentliche Ladesäule an meinem Wohnort - 0,59 € - bei 15.000 km macht dies in Summe 1.509,- €


    Benziner Versicherung: 761,56 € / Jahr - Vollkasko 500 € SB, Teilkasko 150 € SB, SF-Klasse Haftpflicht 16, Teilkasko 16 - Fahrleistung 15.000 km

    Stromer Versicherung: 658,56 € / Jahr - gleiche Bedingungen


    Benziner KfZ-Steuer: 126,- € / Jahr

    Stromer KfZ-Steuer: 0,- € / Jahr (bis 2030)


    Dies bedeutet, ich spare ca. 5.000,- € bei der Anschaffung und z.Zt. 658,- € Unterhaltskosten pro Jahr. Den Wertverlust über die nächsten Jahre kann ich schwer beziffern, wird aber bei dem E-Auto höher ausfallen.


    Die Rechnung ist dabei noch ziemlich pro Benziner:


    - Der Spritpreis wird wohl im Jahresdurchschnitt und vor allem auf Dauer nicht auf dem derzeit niedrigen Niveau bleiben. Angenommen habe ich in meiner Rechnung, dass ich ausschließlich an der öffentlichen Ladesäule "tanke". In der Firma kann ich aber derzeit für 0,17 € / kwh laden. In Zukunft evtl. zuhause für derzeit 0,32 € / kwh.


    - Die Wartungskosten habe ich gar nicht berücksichtigt, werden aber lt. diverser Erfahrungen verschiedener E-Fahrer deutlich günstiger sein.


    - Die THG-Prämie ist nicht berücksichtigt.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Für mein Fahrprofil, für mein bevorzugtes Fabrikat gibt es kostentechnisch keinen Grund, nicht elektrisch zu fahren.


    Gruß

    Stefan