Ja, zwei zeilig ist ja per se nicht verboten, nur mit kleinerer Schrift, die ich auch nicht bekommen habe. Ich habe also jetzt ein Kuchenblech, dass ich aber quasi in der Mitte knicken musste.
Beiträge von Dr1ver
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Puh, das ist ja sehr, sehr unschön was du da bei deinem Händler erlebst.
Herstelleranteil eventuell auch noch weg, wenn er erst nächstes Jahr kommt.
Ich habe jetzt von jemand gehört, der das Thema bei Cupra angesprochen hat. Selbst wenn die BAFA Prämie nächstes Jahr komplett wegfallen würde, würden die 3570 Euro fest als Rabatt im Vertrag bleiben.
D.h. das wäre dann jetzt bei Mini quasi die zweite Preiserhöhung innerhalb von einem Monat. Bin ich mal gespannt wieviele noch folgen dieses Jahr
(aber das erfahre ich wohl nur durchs Forum, weil das Theater hat dann endgültig den Rest gegeben).
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Das Problem ist doch, dass sich alles ständig ändert...
Ende letzter Woche hieß es September, daraufhin wollte ich dann jetzt bestellen, umkonfiguriert alles gut, dann kommt der neue Vertrag, ohne Hinweis im Kleingedruckten diese Aussage dann. Hätte ich das nicht genau gelesen (eine DIN A4 Seite irgendwelche Bemerkungen...), wäre ich im Dezember vermutlich völlig gearscht. Denn bei einer Umbestellung eine von 15 Bedingungen zu ändern, da muss man auch erstmal drauf kommen...
Du bekommst doch jetzt bei keinem Hersteller mehr dieses Jahr ein Auto. Hätte ich das im März gewusst, hätte es geklappt...
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Dr1ver Bei was für einem Händler hast Du denn bestellt, direkt bei BMW/Mini?
Nein, bei einer großen Kette bei der ich seit längerer zeit Kunde bin (jetzt vermutlich war).
Mann könnt ihr einiges aushalten!
Mal eben ein halbes Jahr später liefern, 2200€ teurer, evtl. sogar noch mal 3570€ mehr wegen Wegfall der Förderung....
Ich wäre sofort rausgegangen, hätte im Weggehen noch gezeigt was ich davon halte.
Zu sagen gäbe es dabei nichts mehr, das würde nur den Blutdruck in ungeahnte Höhen treiben.
So toll ist kein Auto auf der Welt das man sowas mitmacht.
Dafür gibt es auch genügend Alternativen.
Vorallem wurde der Verkäufer jetzt auch noch unfreundlich bei einem Telefonat. Momentan wären sie laut telefonsicher Aussage bei KW 44, aber sie schreiben Dezember rein (damit man kein Rücktrittsrecht mehr hat, wenn er erst im Januar kommt, das hat er zwar nicht gesagt, aber das ist die Konsequenz).
Warum bekomme ich das Gefühl, dass die mich mit aller Gewalt zur Stornierung treiben wollen, um dann das Auto teurer zu verkaufen? Vermutlich lassen sie im Dezember das Auto dann noch 4 Wochen stehen, bis es ins nächste Jahr fällt.
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Ich habe jetzt die Orderänderung erhalten. Liefertermin statt Juli jetzt Dezember und außerdem steht drin, dass falls sich die Lieferung auf nächstes Jahr verschiebt, auch der Herstelleranteil von den 3570 Euro wegfallen würde.
Puuuh.... Im Zweifel zahle ich jetzt 2200 Euro mehr und wenn das Auto erst nächstes Jahr kommt nochmal 5570 Euro mehr. (falls die Prämie nicht komplett gestrichen wird)
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Mögliche Anwalts/Gerichtskosten wären grundsätzlich nicht das Problem, eine Kostenübernahmebestätigung der Rechtschutz hätte ich.
Nur wenn ich im besten Fall weniger bekomme als durch die andere Taktik, macht das natürlich wenig Sinn. Ärgerlich ist es trotzdem irgendwie, statt Mini/der Händler, der sich nicht an den Vertrag hält, zahlt jetzt quasi der Steuerzahler durch die BAFA den "Schadensersatz".
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Alle Hersteller gehen im Moment so vor, um den Gewinn zu maximieren!
Hat man ein vollausgestattendes Fahrzeug bestellt, gibt es kaum eine Preiserhöhung, hat man ein Fahrzeug mit wenig Sonderausstattung bestellt, muss man drauf zahlen oder stornieren.
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Ist da etwas raus gekommen, wäre spannend zu hören was deren Empfehlung ist…?!
Wäre in meinem Fall trotzdem eine Preiserhöhung von knapp 1300 Euro gewesen, auch wenn ich schon vollausgestattet bestellt hätte.
Ja, einer davon war ich. Ich muss nur leider feststellen, dass ich mit meiner Anwaltswahl leider wohl nicht so glücklich bin. Aber das ist eine andere Geschichte.
Wichtig ist, dass es mir zugestimmt hat, dass die AGB Klausel eindeutig ist und dass der Händler den Preis nicht hätte erhöhen dürfen.
Es kam jedoch irgendwie so rüber, als ob er keine Lust hätte den Fall weiter zu verfolgen (Streitwert zu gering?).
Nach einer Beratung der Möglichkeiten hat er quasi dafür geworben statt einer Stornierung einfach das Auto zu kaufen (mit möglichst wenig Ausstattung) und nach 6 Monaten zu verkaufen. Das Geld, das ich da in der momentanen Situation bekommen würde, wäre besser als jeder Schadensersatz, den ich vielleicht bekommen würde (man weiß ja nie zu 100%, wie ein Gerichtsverfahren ausgehen würde) und wesentlich weniger stressig. Und dass ich gar kein Auto bekomme, weil der Händler und der Hersteller es aussitzen würden, wäre laut ihm auch eine wahrscheinliche Möglichkeit, sie sitzen halt am längeren Hebel, wenn auch rechtlich nicht einwandfrei. Zwischenzeitlich könnte ich dann bereits ein anderes fahrzeug bestellen, so dass ich nach 6 Monaten den Mini verkaufen kann und das neue Auto dann hoffentlich übernehmen kann. Long Story short: Er stimmt mir zu, dass es rechtlich nicht in Ordnung ist, was der Händler macht, aber eine Durchsetzung des Rechts sieht er als nicht sinnvoll an.
Edit: Also muss ich leider zugeben, dass ich wohl genau das mache, was Mini und der Händler sich erhoffen, nicht dagegen vorgehen...
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Und genau das finde ich fair, im Gegensatz zu Mini. Ja, durch die Situation kann es in meinen Augen zu Lieferproblemen (Verlängerungen) kommen und auch dazu, dass einzelne DInge gar nicht lieferbar sind ist leider so. Aber dass ich dann deswegen mehr bezahlen soll (und die Ausstattungen nicht rausgerechnet bekomme), das ist das was ich sehr kundenunfreundlich finde.
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Kurz OT
Gerade mit einem Kollegen gesprochen, der im September 21 einen Q5 bestellt hat. Fahrzeug hätte im Juni geliefert werden sollen.
Mitteilung Ende Mai, AHG geht nicht mehr, neu,konfigurieren. Gesagt getan, neuer Termin dann für September 22. Gestern Anruf erhalten, Die Farbe gibt es nicht mehr. Also wieder neu konfiguriert und jetzt ist er unverbindlich im Januar 23.
Obwohl wir mit VW/Audi einen Flottenvertrag haben, Wildbads Fahrezug zu den jeweils gültigen Preisen berechnet
Also ich glaube das macht mittlerweile jeder der Hersteller so, dass die sich auf Kosten der Verbraucher ihre Ausstattungspaletten zu zusammenstellen wie es Ihnen wirtschaftlich am besten passt.
Die entscheidende Frage wäre für mich (um es mit Mini zu vergleichen). Muss er AHG (was auch immer das ist, sagt mir leider nichts) und die Farbe bezahlen? Oder wird ihm das rausgerechnet? (Bei der Farbe natürlich nicht, wenn er eine andere gleich teure nimmt).
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Wenn du die gleichen AGB bekommen hast, die alle anderen bekommen haben dann sollte dort drin stehen, dass Preisanpassungen von Mini aus nur dann möglich sind, wenn zwischen Bestellung und voraussichtlichem Liefertermin maximal 4 Monate liegen. Wenn du im November bestellt hast und einen voraussichtlichen Liefertermin im Februar genannt bekommen hast (wichtig ist, dass der Februar auch in der Auftragsbestätigung steht) dann ist Mini da ziemlich eindeutig im Unrecht.
Theoretisch ja, praktisch haben sie bei mir trotzdem die Preise erhöht
. (und können das nicht rechtlich begründen, sondern es wird gesagt "Hat die Führungsetage so beschlossen")